Im März 2026 lag der Auftragseingang im NRW Maschinenbau real 4 Prozent unter Vorjahr. Inland +1 Prozent, Ausland −6 Prozent; Eurozone −20 Prozent, Nicht Euroraum +2 Prozent.
Im März 2026 lag der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau real 4 Prozent unter dem Vorjahr. Das Inlandsgeschäft stieg um 1 Prozent, aus dem Ausland kamen 6 Prozent weniger Aufträge (Eurozone: -20 Prozent, Nicht-Euroraum: +2 Prozent).
Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Januar 2026 bis März 2026 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um 10 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland fiel um 19 Prozent, demgegenüber ging die Auslandsnachfrage um 5 Prozent zurück. Die Bestellungen aus der Eurozone verloren 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Auftragseingang aus der Nicht-Eurozone um 1 Prozent unter den Werten aus 2025 lag.
Die aktuellen militärischen Konflikte und die US-Zollpolitik sorgen weiterhin für Unsicherheit, weshalb der Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen weiterhin keine Konjunkturimpulse spürt. Die Auftragseingänge aus dem Ausland, speziell aus der Eurozone, bleiben schwach. Diese Situation verdeutlicht den zwingenden Handlungsbedarf, die Rahmenbedingungen in der deutschen und europäischen Politik zu verbessern. Die Regierungskoalition im Bund ist gefordert, die notwendigen Reformen anzugehen und dadurch die Weichen so zu stellen, dass unsere Branche im globalen Wettbewerb wieder nach vorne kommt. Dies ist die fundamentale Basis zur Stärkung des Standorts Nordrhein-Westfalen.
