Forschungsförderung
Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus stehen auf verschiedenen Ebenen – wie NRW, Bund, Europa oder dem VDMA – vielfältige Möglichkeiten für eine Förderung ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Verfügung.
News Forschungsförderung
Innovationswettbewerb „NeueWege.IN.NRW“
Einreichungsfrist für die zweite Runde des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Innovationswettb…
Förderaufruf „Ressource.NRW“
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen stellt mit „Resso…
Förderaufruf für ökologische Innovationen
Transformation in der ganzen Bandbreite vorantreiben: Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und P…
Forschungsförderung – NRW
Förderprogramme des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
Förderprogramme des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Beschäftigtentransfer (Förderung von Transfergesellschaften)
Im Rahmen des Programms wird der Transfer von Arbeitslosigkeit Bedrohter in eine neue Beschäftigung durch Beratung und flankierende Tätigkeiten gefördert. Zur Förderung muss unter anderem eines der folgenden Kriterien aus das Unternehmen zutreffen:
Bildungsscheck NRW
Im Rahmen des Bildungsscheck NRW fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung. Diese können der beruflichen Qualifizierung oder auch der Vermittlung fachlicher Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen dienen. Dabei werden auch neue Formen der Weiterbildung wie z.B. onlinebasierte Fortbildungen (zum Beispiel Onlineveranstaltungen und E-Learning gefördert. Im betrieblichen Zugang werden auch innerbetriebliche Seminare gefördert. Anspruch auf Förderung wird Einzelpersonen sowie Unternehmen gewährt. Im betrieblichen Zugang sind KMU mit mehr als 250 Beschäftigten mit Sitz oder Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen förderfähig. Beim individuellen Zugang muss das zu versteuernde Jahreseinkommen zwischen 20.000 Euro und 40.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 EUR und 80.000 EUR) betragen. Bei geringeren Jahreseinkommen kann die Bildungsprämie des Bundes genutzt werden. Dahingegen bestehen beim betrieblichen Zugang besteht keine Einkommensobergrenze. Die Förderhöhe beträgt maximal 50 Prozent der Kurskosten, höchstens jedoch 500 Euro. Beim betrieblichen Zugang können maximal zehn Bildungsschecks, beim individuellen Zugang ein Bildungsscheck je Kalenderjahr beantragt werden.
Förderung der betrieblichen Ausbildung im Verbund
In diesem Programm fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Bereitstellung betrieblicher Ausbildungsplätze in einem Ausbildungsverbund zwischen Betrieben und einem Bildungsdienstleister. Das Ziel ist dabei eine Verbesserung des betrieblichen Erstausbildungsangebotes, insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben, zu erreichen. Den Ausbildungsvertrag abschließende Unternehmen darf in der Regel weniger als 250 Beschäftigte haben und das Unternehmen darf nicht allein ausbilden kann. Beides muss von der Kammer bestätigt werden. Die Ausbildung im Verbund muss so konzipiert sein, dass die Ausbildungszeit bei den Verbundpartnern mindestens sechs Monate und beim Ausbildungsvertrag abschließenden Unternehmen mindestens 12 Monate beträgt. Die Höhe des Zuschusses beträgt 4.500 € je Ausbildungsplatz. Anträge sind an die zuständige Bezirksregierung zu richten.
Innovationswettbewerb NeueWege.IN.NRW
Der Innovationswettbewerb NeueWege.IN.NRW zielt insbesondere auf Projekte mit den folgenden Themenschwerpunkten ab:
Der Innovationswettbewerb „NeueWege.IN.NRW“ wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) federführend durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) umgesetzt.
Innovationswettbewerb Industrie.IN.NRW – Innovative Werkstoffe und Intelligente Produktion
Im Zentrum des Innovationswettbewerbs Industrie.IN.NRW – Innovative Werkstoffe und Intelligente Produktion stehen Weiterentwicklungen im Bereich Innovative Werkstoffe sowie die Optimierung von Materialien und Verfahren, aber auch gänzlich neue Technologierouten, die zu effizienteren und nachhaltigeren Lösungen führen sollen. Der Innovationswettbewerb Industrie.IN.NRW wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) federführend durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) und dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) umgesetzt.
Der Wettbewerb richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen oder mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, wenn das Vorhaben zusammen mit mindestens einem Teilnahmeberechtigten aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt und vorwiegend in Nordrhein-Westfalen umgesetzt und verwertet wird. Großunternehmen, Kammern, Vereine und Stiftung sind im Verbund mit KMU ebenfalls antragsberechtigt.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID): MID-Digitale Sicherheit
Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) besteht aus mehreren Teilprogrammen. KMU werden im Teilprogramm MID-Digitale Sicherheit dabei unterstützt, ihren Betrieb resilienter gegenüber Cyberattacken aufzustellen. Hierbei werden drei kombinierbare Schwerpunkte gefördert: Ist-Analyse der IT-Sicherheit, Schulungen für die Belegschaft, Anschaffung von Software für den IT-Basisschutz. Die Förderung wird nach dem Ausgabenerstattungsverfahren ausgezahlt. Das heißt, das Unternehmen tritt zunächst in Vorleistung und fordert die entstandenen Kosten nach Abschluss des Projektes an. Anträge können jederzeit online gestellt werden.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID): MID-Gutscheine
Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) besteht aus mehreren Teilprogrammen. KMU werden im Teilprogramm MID-Gutscheine mit drei Formen der Gutscheinförderung gefördert: MID-Digitalisierung (Umsetzung von Digitalisierungsthemen), MID-Analyse (Technologieanalysen für Produkt-, Dienstleistungs- oder Fertigungsanalysen), MID-Innovation (Forschung, Entwicklung und Testen von Prototypen bis zur Marktreife). Gefördert wird die projektbezogene externe Unterstützung für speziell auf den Betrieb zugeschnittene Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen zur Initiierung und Umsetzung von Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen. Anträge können jederzeit online gestellt werden.Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) besteht aus mehreren Teilprogrammen. KMU werden im Teilprogramm MID-Gutscheine mit drei Formen der Gutscheinförderung gefördert: MID-Digitalisierung (Umsetzung von Digitalisierungsthemen), MID-Analyse (Technologieanalysen für Produkt-, Dienstleistungs- oder Fertigungsanalysen), MID-Innovation (Forschung, Entwicklung und Testen von Prototypen bis zur Marktreife). Gefördert wird die projektbezogene externe Unterstützung für speziell auf den Betrieb zugeschnittene Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen zur Initiierung und Umsetzung von Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen. Anträge können jederzeit online gestellt werden.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID): MID-Assistent/in
Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) besteht aus mehreren Teilprogrammen. KMU werden im Teilprogramm MID-Assistent/in gefördert, Arbeitsplätze zu schaffen. Gefördert wird die Beschäftigung von neu einzustellenden Akademikerinnen und Akademikern zur Umsetzung von Innovations-, Nachhaltigkeits- oder Digitalisierungsprojekten.
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden, von denen maximal fünf einen akademischen Abschluss haben. Die Anzahl der Mitarbeitenden mit Hochschulabschluss wird zum Zeitpunkt der Antragstellung gewertet. Bei einem Teilzeitbeschäftigungsverhältnis wird eine anteilige Zuwendung je nach vereinbarter Arbeitszeit (mind. 50%) gewährt. Die Einstellung von Werkstudierenden kann nicht gefördert werden. Personen, die als MID-Assistent/in infrage kommen, dürfen erst nach der Bewilligung des Antrags, allerdings maximal sechs Monate danach, eingestellt werden. Ihr Hochschulabschluss darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen, wenn sie die Arbeit als MID-Assistent/in aufnehmen. Der Nachweis erfolgt über das Abschlusszeugnis beziehungsweise die Abschlussurkunde. Anträge können jederzeit online gestellt werden.
NRW-Patent-Validierung
Ziel ist die Steigerung der Anwendungsreife von Hochschulerfindungen (Prototypenförderung, proof-of-concept) und deren anwendungsorientierte Validierung zur Verbesserung der Verwertungschancen durch Lizenzierung, Verkauf oder durch eine Ausgründung aus der Hochschule. Dies erscheint erforderlich, da Erfindungen und Patente ihrer Zeit oft so weit voraus sind, dass es den Unternehmen zu risikoreich ist, vor dem proof-of-concept in sie zu investieren.
Der Förderwettbewerb NRW-Patent-Validierung setzt dazu auf zwei Ebenen an: In einer ersten Phase wird das wissenschaftliche Potential der Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) zur Validierung von Patenten aktiviert. In der anschließenden zweiten Phase werden in Form von Verbundprojekten Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Forschung initiiert und gefestigt.
Teilnahmeberechtigte Organisationen sind kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
Forschungsförderung – Bund
Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
Die Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes ist die Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potenzielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen.
Förderbank des Bundes
Die Förderdatenbank des Bundes bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über alle deutschen und europäischen Förderprogramme zur eigenen Recherche. Über Filterfunktionen und Detailsuche können sich Interessenten wie beispielsweise Unternehmer, Hochschulen oder Existenzgründerinnen und Existenzgründer mit ein paar Klicks geeignete Programme auf regionaler, bundesweiter und EU-Ebene anzeigen lassen.
Die Bundesregierung fördert im Rahmen von Fachprogrammen Innovationen, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Fragen zu Klima, Energie, Gesundheit, Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation stehen im Mittelpunkt.
Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Fachprogramme BMBF
Im aktuellen BMBF Rahmenprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ sollen anwendbare Lösungen gefunden werden, um die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen. Dieses Programm läuft bis 2020 und das Förderbudget beläuft sich in dieser Zeit auf ca. 1 Mrd. Euro.
KMU-innovativ
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit KMU-innovativ industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das BMBF möchte mit „KMU-innovativ“ die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den folgenden Technologiefeldern und Themenbereichen:
Die Einzelheiten der Förderung sind in der jeweiligen Förderbekanntmachung geregelt. Bewertungsstichtage sind 15. April und 15. Oktober. Jedes Technologiefeld von KMU-innovativ wird mit einer eigenen Internetseite vorgestellt.
Kontakt
Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Mail: lotse@kmu-innovativ.de
Tel.: 0800 2623-009
Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
Der Wettbewerb richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen oder mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, wenn das Vorhaben zusammen mit mindestens einem Teilnahmeberechtigten aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt und vorwiegend in Nordrhein-Westfalen umgesetzt und verwertet wird. Großunternehmen, Kammern, Vereine und Stiftung sind im Verbund mit KMU ebenfalls antragsberechtigt.
Im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand – kurz ZIM – werden KMU und die mit ihnen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in frei wählbaren Projektformen gefördert:
Förderfähig sind:
Investitionszuschuss
Ausgaben für investive Maßnahmen zur Verbesserung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur.
Kontakt
EuroNorm GmbH
Stralauer Platz 34
10243 Berlin
Tel.: 030 97 003-043
Forschungsförderung – Europa
Horizont Europa
Horizont Europa ist in drei Programmpfeiler (Wissenschaftsexzellenz, Industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Innovatives Europa) sowie den Förderbereich Erhöhung der Beteilung und Stärkung des Europäischen Forschungsraums strukturiert.
Horizont Europa bietet insbesondere unter dem Dach des Europäische Innovationsrats (EIC) und der Programmsäule „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ interessante Förderthemen für KMU. Der EIC fasst mit dem EIC Pathfinder, den EIC Transitions, dem EIC Accelerator sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente zur Innovationsförderung zusammen. Mit dem EIC Pathfinder sollen radikal neue Technologien umgesetzt werden, die das Potenzial haben, ganz neue Märkte zu schaffen. Mit EIC Transitions sollen vielversprechende Ergebnisse aus dem EIC Pathfinder und dem European Research Council (ERC) Proof of Concept weiterentwickelt werden. Die EIC Transitions zielen darauf ab, sowohl die Technologie als auch die Geschäftsidee reifen zu lassen. Der EIC Accelerator richtet sich auf europäischer Ebene dezidiert an kleine und mittlere Unternehmen, die disruptive, hochrisikoreiche Innovationen mit großem Marktpotenzial entwickeln. Angesprochen sind in erster Linie Unternehmen, die über ein hohes Wachstumspotenzial verfügen und europäisch beziehungsweise international agieren. Die EIC-Preise sollen dazu beitragen, neuartige, wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln, neue Akteure einzubinden und neue „Communities“ aufzubauen.
Beratungen zu Horizont Europa führen die nationale Kontaktstellen durch.
Kontakt
EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), DLR Projektträger
Besucheradresse
Joseph-Schumpeter-Allee 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 3821 1630
Tel.: 0228 3821 1649
Nationale Kontaktstelle EIC Accelerator
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), DLR Projektträger Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 3821 1643
Tel.: 0228 3821 1649
Nationale Kontaktstelle für Information und Beratung
Im Auftrag des BMBF und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission unterstützt die Nationale Kontaktstelle (NKS) deutsche Interessenten bei der erfolgreichen Beteiligung mit Informationen und intensiver Beratung.
Zur Unterstützung ihrer Ziele und Aufgaben stellt die Europäische Kommission im Rahmen vieler Programme und Aktionen Fördermittel bereit.
Eurostars und Eureka
Eurostars ist ein Förderprogramm für innovative KMU und richtet sich speziell an forschungsintensive KMU, die mindestens 10% ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren bzw. 10% ihres Personals in Forschung und Entwicklung einsetzen. Gefördert wird die marktnahe Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Grundvoraussetzung ist die Beteiligung von Kooperationspartnern aus mindestens zwei Teilnehmerländern. Konsortialführer ist ein forschungstreibendes KMU aus einem Eurostars-Land. Als weitere Projektpartner können sich auch KMU, die nicht forschungstreibend sind, Forschungsinstitute und Großunternehmen beteiligen. Bei einer maximalen Projektlaufzeit von drei Jahren sollten die Projektergebnisse spätestens zwei Jahre nach Projektabschluss auf den Markt kommen.
Eureka ist das weltweit größte zwischenstaatliche Netzwerk für internationale und europäische Kooperationen in Forschung und Innovation. Es begleitet und unterstützt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in marktorientierten Projekten. Ansprechpartner für deutsche Interessenten und Antragsteller ist das EUREKA-Büro beim Projektträger DLR.
Eurostars-Anträge können jederzeit zentral im EUREKA-Sekretariat in Brüssel eingereicht werden.
Es sind pro Jahr zwei Stichtage (Frühjahr/Herbst) vorgesehen, an denen alle bis dahin eingegangenen Anträge begutachtet werden. Empfehlenswert ist die direkte Kontaktaufnahme rechtzeitig vor Antragstellung mit dem nationalen EUREKA-Büro in Deutschland.
Kontakt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), DLR Projektträger
EUREKA-Büro
Nadja Rohrbach Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 3821 1346
Tel.: 0228 3821 1353
Forschungsförderung – VDMA
VDMA Gesellschaft für Forschung und Innovation (VFI)
Um längerfristige und zukunftsgerichtete Forschungen und Entwicklungen zu unterstützen, werden innovative Projekte finanziell gefördert. Neben der Verbundforschung gibt es für Unternehmen nun auch die Möglichkeit der steuerlichen Forschungsförderung. Wer fördert was und wie? Wo kann man Beratung und Informationen bekommen? Wo und wie kann man Anträge stellen? Der VDMA gibt einen Überblick über die Förderlandschaft: www.vdma.org/forschungsfoerderung und www.vdma.org/industrielle-gemeinschaftsforschung
Forschungskuratorium Maschinenbau (FKM)
Das Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. (FKM) bietet mit seinen 8 eigenständigen Forschungsvereinigungen und weiteren 21 forschungsaktiven Fachverbänden innerhalb des VDMA effiziente und nutzbringende Kooperationsplattformen für die vorwettbewerbliche industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF).


