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Erfreuliches Signal auf geringem Niveau

Im September 2026 lag der reale Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Bestellungen aus dem Inland gingen um 3 Prozent zurück, während die Auslandsbestellungen um 6 Prozent stiegen. Für den Euroraum wurde ein Anstieg von 11 Prozent verzeichnet; im Nicht-Euroraum belief sich das Plus auf 4 Prozent.

Im aussagekräftigeren, weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum von Juli bis September 2026 lag der reale Wert des Auftragseingangs insgesamt um 6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Während die Inlandsnachfrage um 7 Prozent nachgab, wurden 5 Prozent weniger Auslandsaufträge verzeichnet. Dabei zeigten die Bestellungen aus dem Euroraum mit +/- 0 Prozent eine Seitwärtsbewegung, während die Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum um 8 Prozent unter dem Wert von 2025 blieben.

Das Auftragsplus im September ist ein ermutigendes Signal für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau. Positive Impulse kommen insbesondere aus dem Ausland. Der weiterhin rückläufige Dreimonatsvergleich zeigt jedoch, dass eine nachhaltige Erholung noch aussteht. Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und zusätzliche Investitionen im Inland bleiben entscheidend, um die Wachstumsimpulse zu verstetigen.