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Maschinenbau NRW: Schwieriges Jahr geht positiv zu Ende

Aus dem Inland kamen 7 Prozent und aus dem Ausland 17 Prozent mehr Aufträge. Zu diesem Auslandsergebnis trug die Eurozone mit einem Plus von 11 Prozent und der Nicht-Euroraum mit einem Plus von 19 Prozent bei.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Oktober bis Dezember 2025 nahm der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um insgesamt 4 Prozent zu. Die Nachfrage aus dem Inland verbesserte sich um 8 Prozent, während die Auslandsnachfrage um 3 Prozent anstieg. Die Bestellungen aus der Eurozone konnten 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen, auch der Auftragseingang aus der Nicht-Eurozone lag um 2 Prozent über den Werten aus 2024.

In der Jahresbilanz des Auftragseingangs für den NRW Maschinen- und Anlagenbau ergibt sich für 2025 ein leichtes Plus in Höhe von 1 Prozent. Die Inlandsnachfrage stieg um 6 Prozent, während das Auslandsgeschäft bei minus 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag. Die Nachfrage aus dem Euroraum lag 6 Prozent über und die aus dem Nicht-Euroraum 4 Prozent unter den Vorjahreswerten.

Der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau erlebt nach drei Jahren in Folge endlich wieder ein Auftragsplus – allerdings nur in Höhe von 1 Prozent. Das positive Jahresergebnis ist erfreulich, muss aber vor dem Hintergrund des schwachen Vorjahresniveaus betrachtet werden und kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir uns weiterhin in einer herausfordernden Phase befinden. Zwar zeigen sich erste Hoffnungsschimmer für eine anziehende Konjunktur, doch weiterhin gilt, dass in Deutschland und auch in Nordrhein-Westfalen strukturelle Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsposition unserer Unternehmen notwendig sind.