Im Februar 2026 lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in NRW um real 21 Prozent unter dem Vorjahr, mit Rückgängen von 38 Prozent im Inland und 8 Prozent im Ausland; der Nicht-Euroraum verlor 12 Prozent, die Eurozone stagnierte.
Im Februar 2026 verfehlte der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau sein Vorjahresniveau um real 21 Prozent. Aus dem Inland kamen 38 Prozent und aus dem Ausland 8 Prozent weniger Aufträge. Zu diesem Auslandsergebnis trug der Nicht-Euroraum mit einem Minus von 12 Prozent bei, die Bestellungen aus der Eurozone blieben unverändert (+/- 0 Prozent).
Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Dezember 2025 bis Februar 2026 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um 6 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland fiel um 19 Prozent, demgegenüber stieg die Auslandsnachfrage um 1 Prozent. Die Bestellungen aus der Eurozone verloren 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Auftragseingang aus der Nicht-Eurozone um 3 Prozent über den Werten aus 2025 lag.
Der Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen muss weiterhin ohne spürbare Konjunkturimpulse auskommen. Die anhaltenden und neuen geopolitische Konflikte sorgen für Unsicherheit und belasten so die Planungssicherheit der Unternehmen. Die Auftragseingänge bleiben schwach – insbesondere aus dem Inland –, was die anhaltende Investitionszurückhaltung unterstreicht und damit den Handlungsbedarf zur Verbesserung der Rahmenbedingungen verdeutlicht. Ohne neue Impulse und Lösungsansätze wird sich diese Zurückhaltung auch in den kommenden Monaten nur schwer auflösen lassen.
