Im November 2025 verzeichnete der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau einen realen Rückgang der Auftragseingänge um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Auftragseingang lag im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau im November 2025 um real 4 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Nachfrage aus dem Inland sank um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, die Auftragseingänge aus dem Ausland gingen um 3 Prozent zurück. Der Euroraum verzeichnete gegenüber dem Vorjahr eine Order-Zunahme von 3 Prozent, während es im Nicht-Euroraum einen Rückgang um 6 Prozent gab.
Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November 2025 gab es im Gesamt-Ordereingang einen Rückgang von 1 Prozent. Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent. Das Auslandsgeschäft gab um 4 Prozent nach. Die Bestellungen aus dem Euroraum stiegen hierbei um 1 Prozent, während die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum um 6 Prozent nachgaben.
Auch im November fehlen dem nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau die notwendigen Investitionen der in- und ausländischen Kunden und somit die erforderlichen Impulse für eine nachhaltige Konjunkturerholung. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass der Maschinen- und Anlagenbau in NRW weiterhin auf dem schwachen Vorjahresniveau stagniert und somit die strukturellen Herausforderungen auch in Nordrhein-Westfalen politisch dringend angegangen werden müssen.


