Im April 2026 lag der Auftragseingang im Maschinenbau NRW real 5 Prozent unter Vorjahr. Das Inland verlor 4 Prozent, das Ausland 5 Prozent; die Eurozone gab um 8 Prozent nach.
Im April 2026 verfehlte der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau sein Vorjahresniveau um real 5 Prozent. Das Inlandsgeschäft verlor 4 Prozent, während aus dem Ausland 5 Prozent weniger Aufträge kamen. Zu diesem Auslandsergebnis trug der Nicht-Euroraum mit einem Minus von 4 Prozent bei, die Bestellungen aus der Eurozone gingen um 8 Prozent zurück.
Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Februar 2026 bis April 2026 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um 10 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland fiel um 18 Prozent, demgegenüber ging die Auslandsnachfrage um 6 Prozent zurück. Die Bestellungen aus der Eurozone verloren 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Auftragseingang aus der Nicht-Eurozone um 4 Prozent unter den Werten aus 2025 lag.
Die Entwicklung unterstreicht, dass der Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen noch nicht auf einen stabilen Erholungskurs eingeschwenkt ist. Vor allen die anhaltend schwache Nachfrage aus dem Inland und der Eurozone zeigt, dass die Branche weiterhin auf neue Wachstumsimpulse angewiesen ist. Damit Produktion und letztlich auch Investition wieder Fahrt aufnehmen und Unternehmen mehr Planungssicherheit gewinnen können, braucht es jetzt neben den Aufträgen insbesondere auch klare und verlässliche Signale aus der Wirtschaftspolitik. Hierzu bedarf es dringend weitreichender Reformen der Sozialsysteme und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
