Bildquelle: VDMA NRW
Rund 180 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus NRW zeigten auf der Messe, was nordrhein-westfälische Innovation leisten kann.
110.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt nahmen an der Hannover Messe, der weltweit führenden Messe für die produzierende Industrie, teil. Rund 180 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen zeigten auf der weltweit wichtigsten Industriemesse, was nordrhein-westfälische Innovation heute schon kann – und wohin die Reise noch geht.
Herzstück des Engagements aus NRW war der NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 13. Hier präsentierten 17 Unternehmen und Institutionen innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen KI, Cybersicherheit, Energiesysteme und Logistik. Zusätzlich zu den ausstellenden Unternehmen waren auch die Landescluster und Netzwerke ProduktionNRW (mit seinen regionalen Partnern), KI.NRW, Defence.NRW und digital.sicher.nrw vertreten.
Einer der Höhepunkte am Landesgemeinschaftsstand war der Besuch von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur, die sich mit den Ausstellenden austauschte und über deren Leistungen informierte.
An drei Messetagen gab es am NRW-Stand ein ansprechendes und informatives Bühnenprogramm. Organisiert von ProduktionNRW fanden am Mittwochvormittag mehrere Vorträge zu diesen Themen statt:
- Cluster ProduktionNRW – Zukunft gestalten, Wettbewerbsfähigkeit sichern (Dr. David Blass, ProduktionNRW)
- AISceMa: Szenarien, die den Maschinenbau handlungsfähig machen (Maximilian Neuber, owl Maschinenbau)
- Die Zukunft von Unternehmenssoftware: Integrierte KI für direkten ROI (Carsten Bieker, REFINE IT GmbH)
- Simulation als Schlüssel für schnellere Produktentwicklung (Dr. Frank Brehmer, ITB Ingenieurgesellschaft für technische Berechnungen mbH)
- Digitalisierung & Automatisierung in der Mensch-Technologie-Zusammenarbeit neu gestalten (Dr. Jörg Papenkordt, Jannika Marie Schäfer, Universität Paderborn)
- Best Practices aus Projekten von automotiveland.nrw (Uwe Fritsch, automotiveland.nrw)
- ARRISE – Robotik-Ökosystem für das Rheinische Revier (Christian Fimmers, Exzellenzcluster „Internet of Production“ RWTH – xCluster IoP)
- Wertschöpfungsnetzwerke im regionalen Maschinenbau – Stärke durch Zusammenarbeit (Philip Velmer, Maschinenbaunetzwerk Bergisch Land)
- Industrie 4.0 und IT-Sicherheit – ein Widerspruch? (Wolfgang Straßer, @-yet Industrial IT-Security GmbH)
- Quo Vadis Maschinenbau in NRW (Dr. David Blass, ProduktionNRW)
Partnerland der diesjährigen Messe war Brasilien. NRW und der brasilianische Bundesstaat Ceará hatten 2025 eine Vereinbarung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit abgeschlossen. Mit der Netzwerkveranstaltung „NRW meets Brazil at Hannover Messe 2026“ präsentierte Nordrhein-Westfalen diese Zusammenarbeit und stärkte damit den künftigen Austausch zwischen Unternehmen, Start-ups und Stakeholdern beider Länder. Zudem empfing ProduktionNRW Delegationen aus Finnland, Katalonien und Tunesien am Gemeinschaftsstand, die sich über den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen im Allgemeinen sowie den Maschinen- und Anlagenbau im Speziellen informierten.
Die große Teilnahme nordrhein-westfälischer Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau an der weltweit wichtigsten Industriemesse belegt die innovative Stärke Nordrhein-Westfalens als wichtiger und starker Wirtschaftsstandort.
