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Maschinenbau NRW: Müder Jahresauftakt

Im Januar 2026 verfehlte der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau sein Vorjahresniveau um real 5 Prozent. Aus dem Inland kamen 10 Prozent und aus dem Ausland 2 Prozent weniger Aufträge. Zu diesem Auslandsergebnis trug die Eurozone mit einem Minus von 11 Prozent und der Nicht-Euroraum mit einem Plus von 4 Prozent bei.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum November 2025 bis Januar 2026 blieb der Bestelleingang im Vorjahresvergleich unverändert (+/- 0 Prozent). Die Nachfrage aus dem Inland fiel um 5 Prozent, demgegenüber stieg die Auslandsnachfrage um 2 Prozent. Die Bestellungen aus der Eurozone verloren 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Auftragseingang aus der Nicht-Eurozone um 5 Prozent über den Werten aus 2025 lag.

Nachdem die Auftragseingänge in den letzten Monaten die Hoffnung auf ein Anziehen der Konjunktur geweckt hatten, bleibt das Ergebnis für Januar hinter den Erwartungen zurück. Es bleibt nun abzuwarten, ob sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt oder lediglich eine kurzfristige Schwankung darstellt. Die aktuell wieder zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten stellen angesichts der starken Exportorientierung des Maschinen- und Anlagenbaus zudem eine weitere Herausforderung für die Investitionsbereitschaft der Branche dar.