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Defence.Tech.NRW – Neue Impulse für den Maschinen- und Anlagenbau in NRW

Der Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen zählt seit Jahrzehnten zu den innovationsstärksten Industriezweigen Deutschlands. Mit dem neuen Förderaufruf „Defence.Tech.NRW“ eröffnet das Land nun zusätzliche Chancen für Unternehmen, die ihre technologischen Kompetenzen in sicherheits- und verteidigungsrelevante Anwendungen weiterentwickeln oder in den Bereich Dual-Use einsteigen möchten.

Gerade für Unternehmen aus dem Maschinenbau bietet der Aufruf attraktive Möglichkeiten, bestehende Technologien in neue Märkte zu überführen oder durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen zusätzliche Innovationspotenziale zu heben.

Der Förderaufruf richtet sich insbesondere an:
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – auch aus dem Maschinen- und Anlagenbau
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
Was wird gefördert?

Im Mittelpunkt stehen High-Tech-Innovationen für die zivile und militärische Verteidigung, einschließlich Dual-Use-Anwendungen und -Technologien im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der industriellen und dienstleistungsorientierten Produktion. Damit bietet das Programm dem Maschinen- und Anlagenbau eine hervorragende Chance, bestehende Technologien in sicherheits- und verteidigungsrelevante Kontexte zu übertragen oder neue Entwicklungsprojekte anzustoßen.

Warum ist der Maschinen- und Anlagenbau besonders relevant?

NRW verfügt über eine stark mittelständisch geprägte industrielle Struktur, in der insbesondere Maschinen- und Anlagenbauer eine zentrale Rolle einnehmen. Durch ihre Kompetenz in der Entwicklung hochkomplexer und zuverlässiger Produktionssysteme leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung europäischer Verteidigungs- und Sicherheitsfähigkeiten. Gleichzeitig entstehen neue Chancen für Wachstum, Wertschöpfung und die Erweiterung des eigenen Technologieportfolios.

Wie läuft die Antragstellung ab?

Die Antragstellung erfolgt im Rahmen eines einstufigen Antragsverfahrens. Förderanträge können direkt eingereicht werden und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs geprüft. Ein unabhängiger Begutachtungsausschuss bewertet die eingereichten Projekte und erstellt eine Rangfolge. Positiv bewertete Anträge werden – entsprechend der verfügbaren Haushaltsmittel – bewilligt.

Einreichungsfrist

Projekte können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

Förderhintergrund

Projekte, die der STEP-Verordnung (Strategische Technologien für Europa) entsprechen, werden gemäß STEP gefördert. Alle weiteren Vorhaben können über das EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 unterstützt werden. Umgesetzt wird der Aufruf vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE).

Weitere Informationen
  • Informationen des NRW-Wirtschaftsministeriums finden Sie hier.
  • Hinweise zur Defence.Tech.NRW über die Innovationsförderagentur NRW finden Sie hier.